Dorf

Dienstag, 18. September 2012

Fisch am See

Nicht abgeerntete Sonnenblumenfelder in Lunow. Zur Zeit ist das Dorf weiträumig davon umgeben. Vergessene Ernte?

Hinterm Hölzchensee erinnert ein Überbleibsel an das schlimme Spätsommerunwetter. Zu Fuss kann man sich durchhangeln.

Man gelangt zu einem Gewässer mit Kanalverbindung. Ruhig ruht der See, in der Ferne springen Fische. Ich stehe auf einem am Ufer liegenden umgedrehten Boot, ziemlich viele Fliegen hier ...

... huch, deshalb. Ziemlich gross und noch relativ frisch.

Mehr Biberbiss

Beim kleinen Örtchen Grenz in der Uckermark scheint die Natur menschenferner als im etwas südlicher gelegenen Nationalpark. Die meisten Einheimischen starben aus, ihre Kinder zogen weg, Grossstädter kauften die Häuser im Ortskern auf. Deren Ziel ist nun weniger Ackerbau und Viehzucht, sondern eher naturnahe Kinderaufzucht und Erholung vom Stadtstress. Wenn auch einige von ihnen gern ganz aufs Land ziehen würden - hier draussen einen Lebensunterhalt zu finden ist fast nicht möglich, die Angst vor der Einsamkeit gross. Die Felder in der Umgebung liegen brach.

Der beim Dorf gelegene Badesee verzweigt in sumpfige Nebenarme.

Paradies für Biber. Frisch gefällt.

Freitag, 13. Juli 2012

Feuer unterm Arsch

Draussen heiss baden mit Feuerchen drunter. Auf dem Gut Stolzenhagen.

Freitag, 6. Juli 2012

Grosser Stein

Dorfteich mitten in Neuendorf. Der kleine Ort bei Oderberg hat eine Attraktion...

Auf dem Weg dorthin .

Der grosse Stein. Ein Findling, an dem so um 1820 rum viel rumgesäbelt wurde, es sollte fürs Berliner Museum eine grosse Schale entstehen, der Stein wurde jedoch für zu weich befunden.

Mitten im Asphalt

Ausgehüpft.

Freitag, 25. März 2011

See, Steine, Schädel

Nicht viel los am Hölzchensee an diesem grauen Tag. Morgen finden hier von der Dorfgemeinschaft her Aufräumarbeiten statt, steht auf einem Zettel am Baum, Motorsäge und Harke sollen mitgebracht werden.

Neues Grün an entengrützigen Blasen - der See lebt auf.

Um die Kurve rum, wo der See am Hang eines Wäldchens liegt, treiben immer noch Eisschollen auf dem Wasser. Ein halbes Dutzend Boote verkehrt rum am Rand, manche schon neu geteert. Den Hügel hoch, etwas steil, oben Ausblick bis nach Polen und Bielinek. Dann durchs Wäldchen am Rand eines Ackers, viele Steinhaufen, bemooste Findlinge, umgestürzte vermodernde Bäume.

Durch die Wildnis.

Und ein schon länger totes Tier, kein Reißzahn, vielleicht ein Hase? Zur Zeit finde ich echt viele Knochen.

Dienstag, 22. März 2011

Erwachendes Volk

Und zwar das Bienenvolk. Im Liebesgrund nähern wir uns vorsichtig den Bienenstöcken, können immer näher. Die Tiere erwachen wohl gerade an diesem ersten wirklich warmen Tag (oder sind sie frisch geschlüpft?), jedenfalls fühlen sie sich nicht bedroht. Ich erinnere mich an das Interview mit einem leidenschaftlichen Imker im Küchenradio-Podcast, ich glaube, das war im Prinzessinnengarten in Berlin, eine echt spannende Sendung. Leider habe ich aber vergessen, was er über das Erwachen nach dem Winter sagte.

Neben der Einflugöffnung, die rege frequentiert wird, diese Bienentraube, die sich an irgendwas Honigähnlichem labt.

Der Sohn rückt mit der Linse immer näher ran.

Samstag, 25. September 2010

Mehr Holunder

Warm, feucht, bedeckt. Im Liebesgrund ist der Weg zum morastigen Rinnsal geworden, der Versuch, die Grasinseln dazwischen zu treffen gelingt nicht immer, ausserdem sind sie ebenfalls durchfeuchtet, klatschnass sind Schuhe, Hosenbeine, Füsse, aber es macht nichts, mir ist wunderbar warm. Weniger wunderbar die Mückenhorden, in Aufwallung letzter Lebenskraft stechen sie überall gleichzeitig zu.

Mit dem Holunder auch diesen auffälligen Falter "geerntet".

Etwas abseits vom Hauptweg stösst man auf eine Hütte, die Kästen davor könnten einem Imker gehören.

Ob Bienen drin sind? Ich habe lieber nicht nachgeguckt.

Immer dunkler wird es, Füsse quatschen bei jedem Schritt, Mücken stechen wie blöde und ich verlasse mit ergiebiger Holunderausbeute das liebliche Tal.
Holla, noch ein Hollerwein!

Freitag, 1. Mai 2009

Von Störchen

Das Paar steht minutenlang bewegungslos im Nest. Beobachten sie was, halten sie Zwiesprache, schlüpfen die Jungen? Ein fremder Storch nähert sich, zieht Kreise, lautes Klappern, er entfernt sich wieder.

Dorfstorch.

Der Nachbar hat bei unserem Rasenmäher jetzt auch noch das Schneidwerkzeug ausgetauscht, allerdings nur für seine eigene Wiese, dann baut er wieder das alte ein, netterweise will er es vorher schleifen lassen.

Sonntag, 7. September 2008

Golden

In frühherbstlich goldenem Licht schimmern Kuchenteller im Garten vom Café Goldrand. Auch Tassen, Milchkännchen und Zuckerdose. Alles aus verschiedenen Servicen, aber immer mit Goldrand. Aber bitte mit Goldrand! Die Lunower haben einiges Gold aus den Schränken gekramt und ihrem Café gestiftet. Auch den Kuchen haben sie gebacken. Und der schmeckt herrlich. Ich esse Mohn-Quark-Kuchen, probiere aber auch noch den mit Pflaumen (frisch aus dem Ofen) und den mit Nüssen. Mir ist ein bisschen himmlisch golden zumute.
Das moskitoartige Motorensummen kommt wieder näher. Diesmal will ich es einfangen, gehe eilig zur Strasse und ...


Minimofa? Mindestens zwei Jungs fahren heute auf diesen (selbstgebastelten?) Kisten durchs Dorf immer hin und her.

Ein kurzer Gang durchs liebevoll unsystematisch vollgepfropfte Museum.


Schöne alte Puppenstube.


Robotron-Computer made in GDR.

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