Mittwoch, 2. Juli 2014

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Adieu twoday.net, es waren schöne Jahre hier!

Samstag, 21. Juni 2014

Stadt im Wald - Abgesang

Wie weit ist die "Renaturierung" der russischen Garnisonsstadt bei Vogelsang inzwischen fortgeschritten? Angeblich geht es schleppend voran. Aber diesmal ziemlich nah am Eingang schon krachende Abrissgeräusche und Staubnebel.

Querstrasse hinter der Schule.

Erst denken wir, viel zu sehen gäbe es nicht mehr. Aber in der zweiten Querstrasse links (rechts ist ja schon ein Riesenareal plattgemacht) doch noch neue Entdeckungen.

Eine weitere Kantine...

... mit Wandbildern...

... und Bildresten über der Durchreiche.

Ein mehrstöckiges Gebäude....

... entpuppt sich als Dokumentationszentrum (Lehrgebäude?).

Einige Dokutafeln sind noch vorhanden.

Und schönes Fensterglas.

Detail aus einer Garage.

Was steht hier?

Eine breite zugewachsene Strasse lässt sich anhand der Begrenzungspfosten erkennen.

Da wir diesmal eine Karte der Stadt dabeihaben, kann dieses Gestell als Tankstelle identifiziert werden.

Hinter dichtem Gestrüpp ein Treibhaus.

Im Glasdach erstaunlicherweise noch unzerstörte Scheiben.

Ein Jammer, diese komplette verborgene russische Stadt, die keine Autostunde entfernt von Berlin liegt, dem Erdboden gleichzumachen. Sie hätte einmaliges historisches Ausstellungsstück und Ausflugsziel für die Städter werden können.

Serviertes Sempervivum

Es ist angerichtet.

Im Garten Kleiner Fuchs.

Im Feld windiger Weizen.

Dienstag, 17. Juni 2014

Räupchen ganz gross

An der Oder. Raupe auf Asphalt.

Distel am Wegrand.

Freitag, 13. Juni 2014

Sarajevo Augenblicke

Am Fluss Miljacka eine längere Zeile auffällig gelbgrün getünchter Neubauten, davor ein einzelnes älteres Gebäude.

Mietsgebäude in schwüler Mittagshitze.

Abendliches Idyll.

Abendsonne an Balkon.

Wohnsiedlung oberhalb vom Hotel Grand. Neubau an Kartoffelacker an Moschee.

Bewohnter Raum zwischen Dunkelheit.

Keine Ahnung, was es mit diesen Steinen auf sich hat. Man sieht sie häufig.

Abkürzung über Bahngleise. Der Bahnhof selbst meist wie ausgestorben, nur wenige Züge am Tag. Der meiste Verkehr wohl mit Bussen.

Übrigens sah ich mehrmals Autos ohne Nummernschilder rumfahren. Und ein von vier Uniformierten umzingeltes "erwischtes". Südöstliche Mentalität, meinte jemand.
Abteilung Sarajevo zwar noch nicht verarbeitet, aber im Blog fürs erste abgeschlossen. Jetzt noch Graphic Novel "Fax für Sarajevo" und die Interviews in "Rosen für Sarajevo".

Donnerstag, 12. Juni 2014

Sarajevo, Nationalmuseum

Das Museum beinhaltet eine Ausstellung vom Krieg. Gegenüber befindet sich die amerikanische Botschaft auf einem sehr grossen Areal, durch meterhohe Mauern gesichert und Tag und Nacht von einer gefühlten Hundertschaft Wächtern bewacht. Fotografieren verboten-Schilder an jeder Ecke. Als M. nachts in weinseliger Laune genau deshalb Foto davon machen will, ertönt ein scharfer Pfiff, ein Wächter mit gezücktem Schiesseisen nähert sich eiligen Schrittes, ein Einheimischer mit gebrochenem Englisch, wie sich herausstellt. Zum Glück kann M. ihn überzeugen, kein Foto gemacht zu haben. Mulmiges Gefühl.

Das Museum ist, wie man sehen kann, stark reparaturbedürftig, auch die Eingangstreppe teils zusammengebrochen.

Mosaik im Treppenhaus, Detail.

Neben Tafeln, die Entstehung und Fortgang des Krieges erläutern, gibt es von den Bürgern bereitgestellte Gegenstände, die damals benutzt wurden. Zum Beispiel eine Sammlung selbstgebauter Öfen mit Kochplatte.

Hinterm Museum ein "Panzerspielplatz".

Dienstag, 10. Juni 2014

Sarajevo, Altstadt, Gräber und Kastell

Keine Namen von Strassen und Plätzen, vier Tage waren zu kurz für alles, obendrein der Laptop nicht mit, weshalb jetzt aufgearbeitet wird.
Viele Bosnier sprechen Deutsch, weil sie während des Krieges hier Asyl fanden. Ich lerne, die politische Lage ist 18 Jahre nach Kriegsende weiterhin verworren, mitten in Bosnien-Herzegowina zweimal die Teilrepublik Srpska, hauptsächlich von Serben bewohnt.

Gang durch die Altstadt. Zwischen Moschee und aus Fördermitteln aufgebauter Bibliothek ein völlig verfallenes, aber bewohntes Haus.

Kriegsruine in der City.

Der Markt im bosnischen Teil von Sarajevo ist Anziehungszentrum für Einheimische und Touristen.

Eine steile Strasse Richtung Kastell.

Kriegsgräber unterhalb des Kastells. Von weiter oben sieht man über die Stadt verteilt mehrere weite weiss wirkende Flächen, ebenfalls Kriegsgräber.

Fast schon beim Kastell.

Angekommen. Im Gegensatz zur Schwüle unten weht ein frisches Lüftchen, der Rundumblick ist fantastisch, hier lässt es sich gut aushalten.

Sarajevo, Stadt der Rosen

Wo während des Krieges Menschen durch Granaten auf der Strasse starben, hinterliess das Spuren, die die Einwohner mit rotem Harz markierten, sie werden Rosen von Sarajevo genannt. Und prachtvollste Rosen blühen zur Zeit in allen Farben an jeder Ecke der Stadt. Darüber hinaus so gut wie nichts ausser Wildkräutern, kaum mal eine andere Sommerblume.

Noch in den verwildertsten Gärten werden Rosen gepflegt.

Auf öffentlichem Gelände fehlen sie fast nie.

Zwischen beschossener Hauswand und neu hochgezogenem Gebäude... Rosen.

Sonntag, 1. Juni 2014

Villenruine in Berlin

Kein Dach, keine Fussböden, aber die Fassade steht immer noch, mitten in einer ruhigen Seitenstrasse im gutbürgerlichen Steglitz. 1944 wurde das Haus zerbombt. Mehr über seine Geschichte hier.

Von der Strasse aus hinter hoher Vegetation Reste des einst prächtigen Gemäuers.

Wir finden seitlich einen Durchschlupf im Maschendrahtzaun und stehen plötzlich in einer märchenhaft verwunschenen Welt.

Beim Betreten des dachlosen Inneren ist mir erst etwas mulmig. Halten die hohen Wände oder stürzen sie genau jetzt ein? Ach was, passiert schon nix.

Mächtige Bäume wachsen seit vielen Jahrzehnten ungehindert bis weit übers ehemalige Dach. Der Stamm im Vordergrund allerdings musste erst ein Hindernis überwinden.

Fast wie eine tröstliche Dekoration wirken die Pflanzen inmitten des Zerstörten.

Eine "unverkäufliche" Mülltonne von 1938.

Und in der Garage vermutlich die Überreste eines Vorkriegsautos.

Sonntag, 25. Mai 2014

Am Fluss

Ein Schaf sein...

Kapuzina

Zwischen Uckermark und Berlin

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Ab jetzt bin ich erreichbar unter kapuzina.de Vorteile :...
kapuziner - 2. Jul, 12:12
Garnisionsstadt
Ich teile deine Meinung. Ist eine schlechte westdeutsche...
Treibgut - 30. Jun, 01:41
Stadt im Wald - Abgesang
Wie weit ist die "Renaturierung" der russischen Garnisonsstadt...
kapuziner - 21. Jun, 15:32
Serviertes Sempervivum
Es ist angerichtet. Im Garten Kleiner Fuchs. Im Feld...
kapuziner - 21. Jun, 10:43
Die Raupe
... ist schön.
Treibgut - 19. Jun, 20:53
Sarajevo
... manche Photos erinnern mich an Kaukasus-Lokalitäten.
Treibgut - 19. Jun, 20:52
Rosen
... sind vermutlich gerade sowieso in.
Treibgut - 19. Jun, 20:44
Räupchen ganz gross
An der Oder. Raupe auf Asphalt. Distel am Wegrand.
kapuziner - 17. Jun, 23:58
Sarajevo Augenblicke
Am Fluss Miljacka eine längere Zeile auffällig...
kapuziner - 13. Jun, 12:21
Sarajevo, Nationalmuseum
Das Museum beinhaltet eine Ausstellung vom Krieg. Gegenüber...
kapuziner - 12. Jun, 19:33
Sarajevo, Altstadt, Gräber...
Keine Namen von Strassen und Plätzen, vier Tage...
kapuziner - 12. Jun, 18:58
Sarajevo, Stadt der Rosen
Wo während des Krieges Menschen durch Granaten...
kapuziner - 10. Jun, 19:38

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Zuletzt aktualisiert: 2. Jul, 12:12

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