Frostkristalle
"Das Unkraut von den Wurzeln her wegfrieren", sage ich zum Nachbarn, der entgegnet: "Aber die Saat kommt wieder." Dann erzählt er uns begeistert, dass im Nachbarort Feuerwerk vorgeführt wurde, er war da und hat jetzt schon den Einkaufszettel vorbereitet: "Tolles Spektakel, zwei Minuten für 55 €." Mir rutscht raus, dass ich so viel Geld lieber nicht einfach so verpuffen lassen würde, Manfred sagt gleich "wieso denn nicht?" und seine Augen blitzen so begeistert wie die des Nachbarn.
Kurz bevor die Sonne ganz um die Scheune herum meinen Garten hinten bescheint.
Frostig bereifte Ringelblume.
Duftthymian mit Eiskristallen.

Kirschknospen. Anlagen für Blüte und Blatt sind im Innern schon gut verpackt vorhanden, jetzt muss nur noch die eisige dunkle Zeit überstanden werden.
Schon was geschafft.
Stiefmütterchen im Schutz des Türkischen Mohns.
Giesskannen in Winterruhe.
Frische junge Walnuss
Auf der Treppe zur Waschküche kann man sie bequem aufsammeln.
Morgen soll das Herbstfeuer stattfinden. Der Nachbar schleppt immer noch mehr Material an.
Herbst im Garten. Verdammt früh dunkel wird es schon.
Aufgeräumt.
Schneck in Kapuzinerkresse.
Reif.
In der voll erblühten Herbstzeitlosen.
Ich könnte mal wieder Mangoldtorte backen.
Bisher wusste ich tatsächlich nicht, wie eine Radieschenschote aussieht. So also.
Peperoni. Die Pflanzen gedeihen auf uckermärkischem Sandboden prächtig, man könnte mit den Schoten handeln gehen.
Und eine vom Regen abgespülte Peperoniblüte.